Der Erste Weltkrieg war die erste mit allen technischen und propagandistischen Mitteln geführte militärische Auseinandersetzung von globalem Ausmass. Obwohl die Schweiz von Kampfhandlungen verschont blieb, erschütterte der Krieg das Land und veränderte es grundlegend. Die vier Kriegsjahre führen in der Schweiz zu zunehmenden Spannungen zwischen den sozialen Klassen, zwischen der Romandie und der Deutschschweiz, zwischen Arbeiterschaft und Bauern, Offizieren und Soldaten. Im Landesstreik von 1918 eskalieren diese Konflikte.

Die Ausstellung zeigt diese zunehmende Erschütterung nicht nur thematisch in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft, Militär und Politik, sondern auch durch die visuellen Gestaltung. Hunderte von Fotos, Dokumenten, Filmen und Objekten erzählen die Geschichte einer Schweiz, die zwar nicht vom Krieg militärisch betroffen ist, aber vor grossen Herausforderungen steht.

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